SPONSORED POST – Braucht ein Solopreneur ein schickes, repräsentatives Büro? Die Antwort heißt wie so oft: Es kommt darauf an.

Was ist Dein Business? Erwartest Du Kunden, Partner oder Geldgeber zu Besuch? Und nicht zuletzt: Wo kannst Du am besten arbeiten und wie viel Geld kannst Du dafür aufbringen?

In der ersten Phase Deines Solopreneur-Daseins, wenn noch wenig Geld hereinkommt, ist es sinnvoll, die Sehnsucht nach einer repräsentativen Adresse etwas zu zügeln. Dafür wird jeder das Verständnis haben.

Bist Du mit Deinem Geschäftsmodell in einer Branche, in der man im Prinzip nur einen Computer mit Internetanschluss und eventuell ein Telefon braucht, hast Du es einfach. Ob Du in Deiner Privatwohnung ein Zimmer freiräumst, in einen Coworking Space ziehst oder ein separates kleines Appartement als Büro anmietest, kannst Du nach Bedarf und Möglichkeiten entscheiden. Vielleicht möchtest Du nicht, dass jeder Besucher auch gleich einen tiefen Einblick in Dein Privatleben bekommt.

Viele können sich auch besser auf die Arbeit konzentrieren, wenn sie in räumlichem Abstand von der Privatwohnung stattfindet. Damit fällt die Versuchung flach, zwischendurch Wäsche zu waschen oder den tropfenden Wasserhahn zu reparieren, wenn es mit dem neuen Projekt gerade nicht so gut läuft.

Nicht klotzen, aber langfristig denken

Was gehört nun in das erste Büro? Zunächst natürlich Dein Arbeitsplatz mit Schreibtisch und einem Computer, der für Deine Bedürfnisse ausgelegt ist. Dem einen mag ein Laptop reichen, der andere braucht eine Anlage mit mindestens zwei Bildschirmen.

Damit Du Dir nicht langfristig den Rücken ruinierst, ist es sinnvoll, den eigenen Arbeitsplatz nach ergonomischen Gesichtspunkten auszustatten und nicht nur auf das Geld zu sehen.

Außerdem: Regale. Selbst wenn Du zu denen gehörst, die nichts ausdrucken, alles digital abspeichern und auch die Buchführung online erledigen, wirst Du einen Teil Briefverkehr auf Papier haben: Post vom Finanzamt, Versicherungsverträge, Zeugnisse oder Urkunden werden nach wie vor gegenständlich versendet und müssen irgendwo ordentlich aufgehoben werden, zum Beispiel in einem Ordner.

Je mehr Unterlagen und Dokumente Du auf Papier hast, desto schneller füllen sich Deine Regale. Die Steuerbehörde fordert außerdem, dass steuerrelevante Unterlagen zehn Jahre lang aufgehoben werden.

Wohin mit Besuchern?

Es gibt Solopreneure, die niemals Besuch empfangen und alles mit dem Laptop vom Sofa aus organisieren. Die meisten gehören allerdings nicht dazu. Kunden und Geschäftspartner müssen also irgendwo sitzen können, möglichst an einem Tisch, auf dem man auch gemeinsam Unterlagen ansehen kann.

Wer halbwegs seriös wirken will, bietet hier nicht einen wackligen Stuhl vom Sperrmüll an. Gut erhaltene Büroausstattung gibt es manchmal auch gebraucht zu kaufen, wenn große Firmen modernisieren – es lohnt sich, sich ein bisschen umzuhören. Insbesondere Start-ups, die auf die Unterstützung von Investoren angewiesen sind, weil sie neben dem Büro auch noch eine Produktion finanzieren müssen, sollten nicht allzu improvisiert erscheinen.

Doch es ist eine Gratwanderung: Investoren sollen schließlich auch nicht den Eindruck bekommen, man werfe das Geld für übertriebenen Luxus aus dem Fenster, obwohl man noch nichts verdient.

Für zweckmäßige Büroeinrichtung ist auch gaerner als Profi-Ausstatter sehr gut Anlaufpunkt, wo man das nötige Büromöbel gleich in einem Set kaufen kann, aber doch noch zu angenehmen Preisen. Und wenn sich einmal eine größere Runde treffen möchte, die absolut nicht in das kleine Büro passt? Dann lässt sich hoffentlich irgendwo in der Nähe ein geeigneter Raum mieten, zum Beispiel in einem Gründerzentrum.

Checkliste:

  • Arbeitsplatz mit Schreibtisch, Computer, Drucker, Smartphone/Telefon
  • Regale für jede Art von Unterlagen und Fachliteratur
  • „Gastro-Ecke“ mit Kühlschrank, Kaffeemaschine oder Wasserkocher, Regal oder
  • Schrank für Tassen, Teller, Vorräte. Eventuell eine Mikrowelle. Immer essen gehen ist teuer!
  • Für Besucher: mindestens ein Stuhl, besser Tisch und Stühle
  • Garderobenhaken oder Garderobenständer
  • Mindestens Zwei Mülleimer (Papier und Restmüll)

 

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