Outsourcing von Webdesign: Freelancer, Agentur oder fester Mitarbeiter?

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Solopreneure und kleine Unternehmen haben häufig ein Problem gemeinsam: Sie brauchen eine Webseite oder jemanden, der diese betreut. Sie können oder wollen diese Aufgabe aber nicht selbst übernehmen. Nun stehen sie vor der Frage, wie sie das Ganze am besten organisieren.

Viele – vermutlich auch Du – denken daher an das Thema Outsourcing und überlegen inwieweit ein externer Dienstleister sie und ihr Business unterstützen kann. Denn Outsourcing kann für das eigene Unternehmen und die dort anstehenden Webdesign-Aufgaben durchaus Sinn machen. So sparst Du vor allem Zeit, musst Dich nicht selbst in das ganze Thema einarbeiten, und kannst Dich voll und ganz auf Dein Business konzentrieren.

In diesem Artikel erfährst Du, welche Möglichkeiten sich beim Outsourcing bieten und was es dabei jeweils zu beachten gilt.

Outsourcing an Freelancer über Projektbörsen

Wer sein Webdesign-Projekt an einen Freelancer übergeben will, hat mit Projektbörsen eine erste gute Anlaufstelle. Denn diese bringen Freelancer, Dienstleister und Auftraggeber zusammen. Von deutschen bis hin zu weltweiten Outsourcing Plattformen – Projektbörsen gibt es zuhauf, und als Auftraggeber hast Du fast schon die Qual der Wahl.

Eine der führenden Projektplattformen für Unternehmen und Freelancer ist zum Beispiel twago. Hier kannst Du Deinen Auftrag kostenlos beschreiben und erhältst anschließend Angebote von Freelancern. Aus diesen wählst Du dann die Bewerbung aus, die Dir am meisten zusagt. Die Projekte werden über twago nicht nur angebahnt, sondern auch abgewickelt und bezahlt. twago behält hierbei eine Provision ein.

Neben twago gibt es noch zahlreiche weitere Plattformen. Im Artikel 56 Projektbörsen für Freelancer und Unternehmen findest Du eine mittlerweile ziemlich große Übersicht dazu.

Entscheidest Du Dich für das Outsourcing über eine Projektbörse, solltest Du Dein Projekt bei der Ausschreibung genau beschreiben und ausreichend Informationen dazu liefern. Das spart nicht nur Zeit und Nerven, sondern liefert Dir meist auch bessere Angebote von Freelancern.

Beim Outsourcing über Freelancer solltest Du eine regelmäßige Kommunikation fest einplanen und den Projektablauf immer wieder kontrollieren. Denn auch der beste Freelancer kann Deine Vorstellungen nur umsetzen, wenn er die notwendigen Informationen dazu hat. Gleichzeitig kannst Du bei einer regelmäßigen Kontrolle frühzeitig gegensteuern, falls sich das Projekt nicht in die gewünschte Richtung entwickelt.

Outsourcing an Agenturen

Das Outsourcing an eine Agentur wie unsere WordPress-Agentur UltraPress ist auf den ersten Blick oft ein wenig teurer als ein Freelancer. Allerdings kann man bei einer Agentur davon ausgehen, dass alle relevanten Bereiche auch qualifiziert abgedeckt werden. Denn im Gegensatz zu einem Freelancer haben Agenturen normalerweise verschiedene Spezialisten wie Programmierer, Texter oder Designer, mit denen Sie einen umfassenderen Service anbieten können.

Während zum Beispiel ein einzelner guter Webdesign-Freelancer eine schöne Gestaltung liefern kann, stößt er beim Erstellen von verschiedenen Funktionen oder generell dem Thema Website-Sicherheit möglicherweise an seine Grenzen. Daher ist hier häufig Nacharbeit erforderlich, oder es müssen gleich eine Handvoll verschiedener Freelancer koordiniert werden.

Agenturen übernehmen nicht nur die komplette Planung und Durchführung, sondern betreuen und beraten Dich auch über den gesamten Projektzeitraum hinweg. Dieser Part ist nicht zu unterschätzen, vor allem wenn Du eine professionelle Homepage erstellen lassen möchtest.

Wie beim Outsourcing an Freelancer ist eine regelmäßige Kommunikation auch bei der Zusammenarbeit mit einer Agentur wichtig. So sind beide Seiten über Projektfortschritt und -pläne informiert, damit das Webdesign-Projekt letztlich auch ein Erfolg wird.

Fester Mitarbeiter statt Outsourcing

Bei regelmäßigen Projekten beziehungsweise Webdesign-Aufgaben kann es sich für dich lohnen, einen festen Mitarbeiter für Dein Business einzustellen, statt auf Outsourcing zu setzen. Dies hat hinsichtlich der Kosten auf die dauer klare Vorteile.

Dieser arbeitet nur für Dich, weshalb es keine Probleme mit zeitlichen Überschneidungen wie beim Outsourcing mit Freelancern gibt. Darüber hinaus musst Du feste Mitarbeiter nicht immer wieder neu einarbeiten. Denn diese kennen sich mit Deiner Firma, Deiner Arbeitsweise und Deinen Anforderungen aus.

Auf feste Mitarbeiter statt Outsourcing zu setzen lohnt sich allerdings nur, wenn Du wirklich regelmäßige Aufgaben hast. Denn ein fester Mitarbeiter muss jeden Monat bezahlt werden. Wenn Du keine Arbeit für ihn hast, dann lohnt sich diese Ausgabe definitiv nicht.

Fazit

Outsourcing ist nicht nur ein Thema für Konzerne, sondern auch für Solopreneure und kleine Unternehmen geeignet. Über Freelancer oder Agenturen kannst Du Deine Webdesign-Projekte auslagern und Dich somit auf andere Dinge konzentrieren.

Gerade wenn man WordPress nutzt oder das CMS für seine Webseite plant, stehen einem beim Outsourcing zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung. Denn WordPress ist nicht nur bei Unternehmen sämtlicher Größen beliebt, sondern auch bei Freelancern und Agenturen.

Wenn Du auf WordPress setzt, kannst Du Dir daher auch sicher sein, dass Du zahlreiche Outsourcing Dienstleister findest, die Deine Webdesign Aufgaben kompetent und zuverlässig übernehmen können.

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2 Kommentare

  • on 8. Mai 2017 Antworten

    Sehr gute Übersicht! Ein fester Mitarbeiter, ist durchaus weitaus teurer, als regelmäßig outsourcing zu betreiben. Schließlich muss man neben dem Bruttolohn, auch die Arbeitnehmerkosten bedenken. Da ist man ganz schnell weit außerhalb der eigenen Vorstellungen, wenn man die Mitarbeiter vernünftig bezahlen will.

    Mitunter ein Grund warum wir uns als Outsourcing Agentur für Solopreneure spezialisert haben!

  • on 8. Mai 2017 Antworten

    Danke für den informativen Beitrag.

    Nachdem ich mich mit WordPress und Joomla beschäftigt und auch Webseiten mit beiden Systemen entworfen habe (Business und Affiliate Seite), möchte ich nun einen Webshop mit Woocommerce starten. Dazu habe ich mich bereits nach notwendigen Plugins umgesehen. Da ich mich für PHP interessiere, möchte ich fehlende Plugins selber programmieren, bzw. per Freelancer entwickeln lassen, um diese dann bei Bedarf selber weiter entwickeln/pflegen.

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